Was man im Zug alles erleben kann

Nachgedacht

Seit ich jetzt schon mit dem Zug fahre, hat sich mir immer eine Frage gestellt: Warum und wofür?

Ich weiß ja nicht, obs schon wem aufgefallen ist, aber im Zug (zumindest in manchen) gibt es ähnlich wie im Bus ein Knöpfchen, welches man bei Haltewunsch drücken soll.





Merkwürdigerweise hält der Zug aber dennoch auch wenn niemand das Knöpfchen gedrückt hat.

Deswegen die Fragen Warum und Wofür.
Warum gibt es ihn und wofür ist er überhaupt gut?

Ist es nicht eigentlich unnötig einen nutzlosen Knopf einen Zug einzubauen oder gibt es vielleicht tatsächlich Zugstrecken, auf denen man für einen Haltewunsch drücken muss?

Praktisch fänd ichs ja, wenn der Zug da halten könnte wo man grade möchte und man dann eben einfach auf das kleine Knöpfchen drückt.
Allerdings ist es sehr unwahrscheinlich und ein eher utopischer Gedanke, da wohl jeder einen anderen Haltewunsch hätte.

Ich glaube auf solche Gedanken kommt man nur, wenn man jeden einzelnen Tag mit dem Zug fährt.
Also wenn ihr das nächste mal in einen Zug einsteigt denkt mal über die Dinge nach, die ihr für ganz normal im Zug haltet.

1 Kommentar 24.3.06 08:54, kommentieren

Und dann waren alle wach

Heute morgen hab ich mich wie jeden Tag auf den Weg zum Bahnhof Leutkirch gemacht. Heute kam sogar der Zug ganz pünktlich, was bei dieser Kälte auch gut ist.
Alle verbrachten die Zeit im Zug zu dieser frühen Uhrzeit im Halbschlaf und verließen auch in diesem fast Trance ähnlichen Zustand den Zug.
Tja leider wars mit der Ruhe und dem Halbschlaf bald vorbei
Am Bahnhof standen zwei junge Frauen, die sich eher wie Streithähne verhielten^^.



(Quelle: ZDF )


Der doch zeimlich laute Streit (oder auch das Gebrülle) war nicht ganz verstänldich. Alles was man verstand war, dass es um irgendeinen "Moritz" ging.

Die eine schrei die andere an und warf ihr vor: "Das einzige Problem was du hast, ist dass ich jetzt mit Moritz zusammen bin und nicht du!!"

Tja nun kann man sich fragen, ob Moritz ein Glückspilz ist, weil er offenbar irgendwas an sich haben muss weswegen sich 2 Frauen zu der Uhrzeit, wann andere noch schlafen oder zumindest halb, anschreien und so heftig Streiten, dass sich alle Leute umdrehen und die so in ihren "Kampf" verwickelt sind, dass sie nicht mal bemerken welche Aufmerksamkeit sie auf sich ziehen.
Oder sollte man eher Mitleid mit Moritz haben, weil er offenbar sich immer (oder zumindest schon 2 mal) streitwütige Frauen ausgesucht hat?

Ich finde ja, dass allein wegen den ganzen Vorurteilen gegen uns Frauen (z.B das, dass wir zickig sind [wie kommen die denn darauf?^^]) ja zusammenhalten sollten.

Für morgen wünsch ich mir aber n ruhigeren Start in den Tag

2 Kommentare 15.3.06 10:48, kommentieren

Aktuelles

(Leider ist die Url des Bildes aus dem Artikel welcher gestern bei Aol erschein nicht mehr gültig)

24 Verletzte bei Straßenbahnunglück
Baukran schlitzt in München zwei Waggons auf
München - Bei einem Straßenbahnunglück in München sind am Dienstag 24 Menschen verletzt worden, einer davon etwas schwerer. Nach Angaben der Polizei wurde der Unfall durch einen Lastwagen verursacht, von dem sich ein angekoppelter Baukran gelöst hatte. Dieser stieß mit einer entgegenkommenden Straßenbahn zusammen. Der Kran schlitzte zwei der drei Straßenbahnwaggons der Länge nach auf.

Unfall "sehr glimpflich" verlaufen

Dem Polizeisprecher zufolge verlief der Unfall sehr glimpflich. "Es hätte zur Frontalkollision kommen können, die Straßenbahn hätte aus den Schienen springen können", sagte Polizeisprecher Gottfried Schlicht. Das Unglück ereignete sich, als sich die Anhänger-Kupplung des Lastzugs löste. Dadurch drehte sich der Anhänger mit dem Baukran, der die nebenher fahrende Straßenbahn erfasste. Die Straßenbahnwagen wurden teils zertrümmert, Sitze herausgerissen. Die Strecke war für Stunden gesperrt. Die Verletzten wurden in Krankenhäuser gebracht oder vor Ort behandelt. (sa/ddp/dpa)

(Quelle: AOL )

1 Kommentar 14.3.06 18:03, kommentieren

Schwarzfahrer



Vorab: Entschuldigt die Bildqualität, aber irgendwie hat Gegenlicht dazu geführt, dass es so rauskam.

Gestern am Bahnhof in Leutkirch als ich so auf den Zug wartete prahlte ein Jugendlich damit, dass er ja nur Schwarz fährt. Ne tolle Begründung hat er gleich auch geliefert: Er säh es nicht ein jeden Tag 2,05 Euro zu zahlen. Angeblich würde er auch nur einmal im Monat erwischt werden so dass er im Monat nur 40 Euro zahlen müsste, was ja viel günstiger wäre.

Tja kaum war der Zug da und unser Prahlemann eingestiegen kam auch schon gleich der Schaffner mit dem Satz den jeder Schwarzfahrer erzittern lassen müsste: Fahrkarten bitte.

Ob er erwischt wurde ist nicht ganz geklärt, aber doch sehr wahrscheinlich und ob er nun endlich einmal ein Ticket kaufen wird bleibt zu bezweifeln

In diesem Sinne: Ihr solltet euch überlegen was besser ist, Fahrkarte oder keine Fahrkarte, denn immerhin kann es auch leicht passieren, dass man 2 bis 3 mal im Monat erwischt wird und dann wirds natürlich viel teurer als 2,05 Euro am Tag zu zahlen.

1 Kommentar 10.3.06 08:40, kommentieren

Walking through a Winterwonderland


Ja dieser Songtitel passt zur Zeit hier auf die Situation im Allgäu. Am Wochenende fiel hier so viel Schnee, das es sich zu einem Schneechaos entwickelt hat.

Dann kam am Sonntag bei Radio 7 auch noch die Meldung der Deutschen Bahn, dass auf der Zugstrecke die ich nutzen muss um zur Schule zu kommen der Verkehr eingestellt worden sei. Gott sei dank fuhren ab Montag dann doch wieder die Züge, aber zur normalität ist der Betrieb noch nicht zurück gekehrt.

Die Züge haben Verspätungen und sehen aus, als würden sie aus Sibirien kommen.
Wenn man mal so überlegt, kommt man auf den Gedanken (zumindest ich komm dadrauf), dass jede Minute, die man Sinnlos am Bahnhof rumsteht eine verlorene Sekunde des Lebens ist.
Ja auf solche Gedanken kommt man, wenn man bei diesem Wetter draußen steht und auf den Zug wartet.

Das Laufen im Zug wird natürlich dadurch zum Abenteuer.
Jeder steigt mit seinen Schneebedeckten Schuhen in den Zug, in diesem ist es dann so warm, dass der Schnee schmilzt und der Boden im Zug so nass ist, als sei er grade frisch geputzt worden. Fatal wird es, so habe ich es miterlebt, wenn man zu schnell aufsteht.

Warum? Nunja man rutscht aus und landet wieder genau da wo man angefangen hat: auf dem Sitz.

Auch von den Bahnhöfen erkennt man nicht wirklich was. Wenn nicht dran stehen würde, dass dies der Bahnhof ist, könnte man glatt daran vorbei laufen. Von den Schienen ist nichts mehr zu sehen und auch sonst gleicht es eher einem großen Schneeberg, also wie alles im Moment hier.


Man bemerkt auch, wenn man mal genau hinsieht: im Winter fahren hier wesentlich mehr Menschen mit dem Zug als vergleichsweise im Frühling. Mag wohl daran liegen, dass die Menschen entweder ihre Autos nicht finden können und bis zur nächsten Schneeschmelze abwarten müssen, oder daran, dass sich hier im Allgäu bei einem solchen Wetter nichtmal die Urallgäuer auf die Straßen trauen.

Naja bleibt zu hoffen, dass bald der ganze Schnee wegschmilzt, damit man wieder sicher im Zug aufstehen kann und auch früher nach Hause kommt.

7.3.06 09:18, kommentieren